Begegnungen können neue Gedanken in uns hineinbringen, die wir selbst vielleicht noch gar nicht hatten.
Ich bemerke etwas. Ich erkenne mein altes Programm. Ich merke, dass Erkennen allein noch nicht reicht. Und dann beginne ich, mich für neue Möglichkeiten zu öffnen – durch meine eigenen Gedanken, durch Bilder, Gefühle und durch/mit andere Menschen.
Diese Woche hat sich bei mir ein Thema ziemlich deutlich gezeigt.
Ich habe mich wieder einmal dabei ertappt, wie ich in einem alten Gedankenmuster unterwegs war.
Und irgendwann dachte ich: Ach, da bist du ja wieder.
Vielleicht kennst du das.
Da gibt es Gedanken, Gefühle oder Reaktionen, die wir schon ziemlich lange kennen. Eine bestimmte Situation passiert – und irgendwie läuft in uns etwas automatisch ab.
Ein Gedanke.
Ein Gefühl.
Eine Reaktion.
Manchmal geht das so schnell, dass wir gar nicht erst überlegen. Es passiert einfach.
Danach kommt vielleicht der Gedanke:
Warum habe ich jetzt eigentlich wieder so reagiert?
Oder:
Warum beschäftigt mich das schon wieder so sehr?
Oder ganz schlicht:
Ach nein. Nicht schon wieder.
Wir Menschen mit unseren inneren Programmen. Nicht im Sinne von etwas Unveränderlichem. Sondern eher wie Denk- und Verhaltensweisen, die wir irgendwann gelernt haben.