vom Aussen und Innen

Im Außen bewege ich mich durch eine Welt voller Stimmen, Erwartungen und Rollen. Dort begegne ich Menschen, Situationen und Bildern, die mich formen, herausfordern oder einfach still an mir vorbeiziehen. Das Außen ist laut, sichtbar und oft klar strukturiert.

Doch im Innen liegt das, was nur ich wahrnehmen kann: meine Empfindungen, meine Gefühle, meine Geschichten. Hier fließen Erinnerungen und Wünsche ineinander, hier entstehen Fragen, Zweifel und leise Hoffnungen. Das Innen ist zarter, tiefer und manchmal schwer in Worte zu fassen.

Beide Räume – Außen und Innen – begegnen sich ständig. Das Außen berührt mein Innen, und mein Innen färbt, wie ich das Außen sehe. In diesem Wechselspiel finde ich mich immer wieder neu: zwischen dem, was mich umgibt, und dem, was in mir lebt.